Zum schnellen Einstieg in das Thema Berechnung

Berechnung der Voreinstellung am Thermostatventil

Anhand eines kleinen Beispiels möchte ich Ihnen zum Einstieg in das Thema Berechnung zeigen, wie schnell und einfach ein Voreinstellwert am Thermostatventil zu ermitteln ist. Sie brauchen dafür nur das passende Werkzeug!

Ich nehme gleich dazu die Software DanBasic 6 und starte nach Anlage der Ebene (z.B. Erdgeschoss) und einem Raum mit dem Modul Heizkörper-/Ventilauslegung Gehen Sie einfach Schritt für Schritt (Punkte 1-7) vor. Meine Prognose: Sie benötigen keine 3 min für die Auslegung der Voreinstellung!

  Bildschirm: Heizkörper-/Ventilauslegung mit DanBasic 6

Und los geht es:

  • Basisdaten (1): Eingabe der Raumbezeichnung und der gewünschten Raum-, Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Für Bestandsanlagen wählen Sie die praxisnahe Temperaturkombination
    Tv/Tr: 70/55°C.
  • Heizkörper im Ist-Zustand (2): Der erste Heizkörper wird gesetzt. Unter Produktauswahl Heizkörper (3) wählen Sie den gewünschten Heizkörper. Mit der rechten Maustaste werden weitere Heizkörper hinzugefügt.
  • Produktauswahl Heizkörper (3): Geben Sie den gewünschten Heizkörpertyp, die Bauhöhe und die Baulänge ein. Hinweis: Neben einem vorinstallierten, neutralen Heizkörperdatensatz können weitere herstellerspezifische Datensätzes nach VDI Richtlinie 3805 eingelesen werden.
  • Produktauswahl der Heizungsarmaturen (4): Wählen Sie das Ventil und die Bauform, den Antrieb (Fühler), das Antriebselement (Typ), die Regelabweichnung (2K im Bestand) und den gewünschten Differenzdruck (Vorschlag für die Nachrechnung: 50 mbar).
  • Optimierung der Heizkörperleistung mit vorgegebener Heizlast (5): Wählen Sie eine von drei Varianten: 1. Keine Optimierung (voreingestellt): Sie sehen sofort unter (6) die Berechnungsergebnisse (entsprechend Verfahren A). 2. Raumheizlast aus DanBasic: Sie sehen sofort unter (7) die neuen Voreinstellwerte unter Berücksichtigung der berechneten Raumheizlast (entsprechend Verfahren B). 3. Raumheizlast manuell eingeben: Sie sehen unter (7) sofort die neuen Voreinstellwerte unter Berücksichtigung der manuell eingegebenen Raumheizlast (dito Verfahren B) 
  • Ergebnisse Ist-Zustand (6): Wichtig ist hier der Voreinstellwert und der Massenstrom
  • Ergebnisse nach Optimierung (7): Sie sehen hier im direkten Vergleich die Berechnungsergebnisse nach der Berücksichtigung der Heizlast, insbesondere den geänderten Voreinstellwert, die reale Rücklauftemperatur und den (reduzierten) Massenstrom.

Das war es - jetzt 2 oder 3 mal üben .... wo ist, oder war das Problem? ;-)