Tipp 2: Die Standardanlage, optimiert

Kommentar:

Die Standardanlage, optimiert (EFH, MFH 4-6 WE, Bezugspunkte beachten ! Siehe "Abgleichstrategie von Altanlagen", Schritt 1). Ein NT Kessel ist eingebaut und die Heizkurve so eingestellt, dass eine Vorlauftemperatur von 70°C bei der angenommen tiefsten Außentemperatur ausreicht.

Optimierung: Einsatz eines Gasfühlers, der Auslegungsproportionalbereich xp wird auf 1K reduziert. Die Kombination mit einem Gasfühler ergibt ein schnelleres Ansprechverhalten bei Fremdwärme. Bedingt durch den größeren Hub bei einer definierten Temperaturänderung (mm/K) wird mit dem Gasfühler trotz eines (energetisch sinnvollen) xp von 1K ca. 80% der max. Heizkörperleistung der xp = 2K Auslegung mit Flüssigkeitsfühler (Tipp 1) erreicht !

Vorgehensweise:

  1. Heizkörpergrößen aufnehmen, normales Thermostatventil mit Voreinstellung einbauen (oder schon vorhanden bzw. alten Einsatz gegen Einsatz mit Voreinstellung tauschen). Gasfühler einsetzen.
  2. Einstellung der Förderhöhe der Pumpe auf 1 m, max. 1,5 m.
  3. Planungsvorgabewerte: dp Ventil 50 mbar, xp= 1K
  4. Berechnung der Voreinstellwerte mit einem Armaturenauslegungsprogramm (Auswahlmöglichkeit: xp= 1K) mit Dokumentation.

Weitere Vorgehensweise: Siehe Schritt 4: Optimierung im Betrieb.

Praxis: Unter diesen Randbedingungen beträgt die max. Heizkörperleistung 1600 Watt bei Einstellung N = "offen" und 380 Watt bei Einstellung 2,5. Auf kleinere Einstellwerte wird zugunsten eines geringeren Verschmutzungsrisikos verzichtet.

Beispiel: (Ausdruck) der Voreinstellwerte mit der Armaturenauslegung DanBasic (Auszüge)

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